Wandelt Cloud-basierte Spracherkennung das Gesundheitswesen nachhaltig um?

Es scheint kein Tag mehr zu vergehen, an dem nicht eine weitere Meldung die Runde macht, wie Cloud-Dienste den Erfolg von Organisation fördern, und das über alle Branchen hinweg. Im Vergleich zu anderen Wirtschaftszweigen herrschte bislang beim Einsatz der Cloud im Gesundheitswesen allerdings eher Zurückhaltung. Mit Dragon Medical One, unserer Cloud-basierten Spracherkennung, möchten wir das ändern. Sie erlaubt es den Mitarbeitenden einer Klinik, Patient*innendaten von überall aus zu dokumentieren.

Die digitale Zwickmühle

Kaum ein Beschäftigter im Gesundheitswesen wird bestreiten, dass die Zukunft des Gesundheitswesens digital ist. Aber obwohl digitale Technologien neue leistungsstarke Möglichkeiten bieten, die betriebliche Effizienz, die klinische Entscheidungsfindung und die Erfahrungen der Patient*innen zu verbessern, können sie auch zu neuen Herausforderungen führen.

In den letzten Jahren haben aufsehenerregende Ransomware-Angriffe die Cybersicherheit von Krankenhäusern in das Rampenlicht gerückt. Zusätzlich hat es dafür gesorgt, dass die Öffentlichkeit den Umgang der Gesundheitsversorger mit diesen Bedrohungen aufmerksam verfolgt. Neue digitale Lösungen erfordern oft ein neues Maß an IT-Überwachung und täglichem Management, was wiederum zu unerwarteten – und unvorhersehbaren – Kosten führt. Und während elektronische Patientenakten und andere klinische Informationssysteme Ärzt*innen und Pflegekräften helfen können, ihre Arbeit zu koordinieren und Patient*innen mehr Kontrolle über ihre Gesundheit zu verschaffen, ist dazu eine schnelle und genaue Dateneingabe erforderlich. Dies wiederum erhöht den Verwaltungsaufwand des Personals.

Cloud-basierte Spracherkennung meistert die digitalen Herausforderungen

Eine Möglichkeit, diesen Aufwand zu reduzieren, ist der Einsatz einer KI-gestützten und Cloud-basierten Spracherkennungslösung wie Dragon Medical One.

Das medizinische Fachpersonal kann mithilfe von Spracherkennung Patient*innendaten allein durch Sprechen genau und vollständig erfassen. Statt ihre Zeit mit dem Abtippen ihrer Notizen zu verbringen, können sie sich Patient*innen zuwenden, während die Software alle relevanten Informationen aufnimmt und sie direkt in die klinische Dokumentation überträgt.

Die der Spracherkennung zugrunde liegenden KI- und Machine-Learning-Technologien sind beeindruckend und viele Leser*innen haben sicherlich bereits ihre eigenen Erfahrungen mit Dragon Medical bei der klinischen Dokumentation gemacht. Diese Lösungen sind jedoch noch wertvoller, wenn sie losgelöst von einer On-Premise-Infrastruktur funktionieren. Aus diesem Grund wird Dragon Medical One in der deutschen Gesundheitscloud gehostet.

Mehr Flexibilität für Nutzer*innen

Da Dragon Medical One Cloud-basiert ist, bietet es den Anwender*innen eine konsistente, auf sie zugeschnittene Erfahrung mit klinischer Dokumentation: Letztere ist jederzeit, von jedem Ort und auf einer Vielzahl von Geräten verfügbar. Dadurch sind die Nutzer*innen nicht länger an ihren Schreibtisch gefesselt und können Informationen dort erfassen, wo es für sie am bequemsten ist. Gleichzeitig wird sichergestellt, dass ihre Aufzeichnungen schnell in den klinischen Informationssystemen verfügbar sind.

Unabhängig von dem verwendeten Gerät haben die Mitarbeitenden vollständigen Zugriff auf ihren personalisierten Wortschatz, die Vorlagen und mündlichen Abkürzungen. Dadurch wir die Belastung, die durch klinische Dokumentation entsteht, vermindert – und gleichzeitig eine der Hauptursachen der unter dem medizinischem Fachpersonal weitverbreiteten Krankheit Burnout wesentlich abgeschwächt.

Dragon Medical One ist darüberhinaus ideal geeignet, Personal, das vom Homeoffice aus arbeitet, zu unterstützen und das Praktizieren von Telemedizin, was mittlerweile zu einem wichtigen Bestandteil der digitalen Transformation vieler Gesundheitseinrichtungen geworden ist, zu erleichtern. Dr. Marcel Claus, Abteilungsleiter Medizinische Spezialsysteme im Geschäftsbereich Informationstechnologie des Uniklinikums Jena kann dies aus eigener Erfahrung bestätigen: „Dank ihrer mobilen Einsetzbarkeit erlaubt die Lösung [Dragon Medical One] eine noch vielfältigere Nutzung als die On-Premise-Variante – gerade außerhalb des Klinikums, z. B. im Homeoffice oder in der Gerichtsmedizin.“

Weniger Komplexität für IT-Abteilungen

Cloud-basierte Spracherkennung erleichtert nicht nur medizinischen Fachkräften das Leben, sondern ist auch für IT-Mitarbeitende wesentlich einfacher zu managen. Dragon Medical One erfordert keine komplizierte Installation oder Konfiguration, um damit arbeiten zu können. Die automatischen Updates sorgen kontinuierlich für eine Verbesserung der Bedienbarkeit und dem Einfügen neuer medizinischer Fachbegriffe, wobei ein Großteil der Wartungsarbeiten für IT-Teams entfällt. Das verringert die Komplexität und hält die Betriebskosten niedrig. Um nur ein Beispiel zu nennen, IT-Sicht, findet Dr. Claus, dass Dragon Medical One besonders durch den geringen Administrationsaufwand punktet.

Sicherheit, Zuverlässigkeit und Compliance werden zum Standard

Die Tatsache, dass Personal zunehmend vom Homeoffice aus arbeitet, der Umfang von Telemedizin weiter zunimmt sowie Cyberangriffe eine wachsende Bedrohung darstellen, haben dazu geführt, dass die Themen Sicherheit und Compliance ganz oben auf der Agenda der Gesundheitsanbieter stehen. Der Schutz sensibler (Gesundheits-)Daten hat höchste Priorität und die fortschrittlichen Sicherheitsfunktionen der großen Cloud-Anbieter sorgen für den erforderlichen zuverlässigen Schutz. Zusätzlich zur Datensicherheit und dem Schutz der Privatsphäre bietet die Cloud eine stabilere Plattform für digitale Gesundheitslösungen und erreicht ein Verfügbarkeitsniveau, das in On-Premise-Umgebungen nur schwer zu erreichen ist.

Damit die Mitarbeitenden die Behandlungen der Patient*innen koordinieren und schnelle, fundierte klinische Entscheidungen treffen können, müssen die Patient*innendaten jederzeit zugänglich sein. Die großen Cloud-Anbieter offerieren ultrazuverlässige Infrastrukturen, um diese always-on-Verfügbarkeit zu unterstützen – Dragon Medical One wird beispielsweise auf Microsoft Azure gehostet und bietet eine garantierte Verfügbarkeit von mindestens 99,5 Prozent.

Die Microsoft Azure Rechenzentren in Deutschland verfügen über Security Operations Center (SOC 1, SOC 2, SOC 3) und erfüllen die Anforderungen des Cloud Computing Compliance Controls Catalog (C5). Die Azure-Umgebung, in der Dragon Medical One gehostet wird, unterstützt zudem auch die Umsetzung der DSGVO-Vorgaben und ist nach ISO 27001 sowie TÜV zertifiziert. Damit bietet sie eine moderne, sichere Cloud-Infrastruktur, die den Anforderungen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) entspricht.

Mehr Nutzen mit Dragon aus der Cloud

Es ist offensichtlich, dass die Cloud die Sicherheit, Mobilität und Flexibilität bietet, die Mitarbeitende im Gesundheitswesen benötigen, um Daten zu speichern, zu managen und auszutauschen, um so zur Verbesserung der Versorgung der Patient*innen und der Behandlungsergebnisse beitragen zu können. Plattformen wie Microsoft Cloud for Healthcare können sogar dabei helfen, Interoperabilitätsprobleme zu überwinden, die bislang die Bemühungen um eine vernetzte Versorgung erschwert haben.

Nuance freut sich, Gesundheitsorganisationen mit Dragon Medical One bei dem Schritt in die Cloud zu unterstützen. Ob nun Spracherkennung Neuland für Sie ist oder Sie ein langjähriger Dragon Medical-Veteran sind, ich möchte Sie ermutigen, sich für eine Cloud-basierte Lösung zu entscheiden, da sie sich durch ein Mehr an Sicherheit, eine höhere Verfügbarkeit, eine einfachere Wartung sowie niedrigere Gesamtkosten auszahlen wird.

Entdecken Sie Dragon Medical One

Erfahren Sie mehr über die Möglichkeiten, die Cloud-basierte Spracherkennung Krankenhauspersonal bietet.

Mehr Informationen
Simon Hill
Über Simon Hill

Simon Hill joined Nuance in August 2021 to lead their International Healthcare business. Prior to Nuance, Simon worked at Epiq as Senior Vice President and Managing Director of Europe, the Middle East and Africa (EMEA), at Oracle Corporation leading their European regulated energy business and was Head of Corporate Affairs and Strategy at Cerner. Simon has had an extensive career working in government, consultancy, start-ups, and large corporations, having worked with the ICG Consultancy and for the British Conservative Party in Westminster. Simon is an alumni of the University of Cambridge, the University of Durham and the Royal Military Academy Sandhurst. After commissioning, Simon was selected for an elite frontline regiment in the British Army and led teams of highly motivated professionals during high-intensity combat operations around the world.